Montag,
3.5.
19:30
Aula der
Ernst-Moritz-Arndt-
Universität
Domstr. 11,
Hauptgebäude
der Universität
(0)3834/86-0
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Cecilia
Zilliacus und Anna Rodell an den Violinen, Karin Ebbersten an der Bratsche
und Johanna Sjunnesson am Cello schlossen sich 1992 an der Königlichen
Musikhochschule in Stockholm zum Tämmel Quartett zusammen. Mittlerweile
hat Kristina Ebbersten, Karins Schwester, Anna Rodell abgelöst. Das Ensemble
pflegt ein ausgeprägtes Interesse für die Kammermusik der Gegenwart.
Im Frühjahr 1997 erschien die erste CD "Music in darkness" auf dem die
Gattungsgrenzen überschreitenden Label Atrium, Schwedens ECM. Darauf spielen
die vier Musikerinnen Streichquartette zeitgenössischer schwedischer Komponisten,
die allesamt der Person und den Filmen Ingmar Bergmans gewidmet sind:
Düster und psychodelisch, also genau das Richtige für das Kino im Kopf.
Den Durchbruch erlangten die Streicherinnen mit den Konzerten des letzten
Sommers. "Jetzt ist es kein Geheimnis mehr: Das Tämmel Quartett gehört
zur Spitzenklasse der schwedischen Kammermusik", jubelte die Presse und
lobte "die Kombination von Intensität und reflektierter Klarheit" (Nerikes
Allehanda). Svenska Dagbladet strich die "intensiven und einfühlsamen
Interpretationen" hervor.
Das Programm für den Greifswalder Auftritt besteht aus skandinavischer
Neuer Musik und russischer Klassik: "Drei Elegien und Epilog" von Ingvar
Lidholm (*1921), dann die 1998 vom Ensemble in Trondheim uraufgeführte
Komposition "Sul K" von Jon Øivind Ness (*1968) und schließlich Tschaikowskys
folkloristisch anklingendes Streichquartett in D-Dur, opus 11.
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