Katarina Frostenson

Montag, 3.5.
11:00

Lesung auf Schwedisch
Stadtpalais
(Internationales
Begegnungszentrum
Felix Hausdorff)
Bahnhofsstr. 2/3

Dienstag, 4.5.
11:00

Literaturseminar
Nordisches Institut
der Universität
Hans-Fallada-Str. 20
Tel. (0)3834/863600

Innerhalb der schwedischen Lyrik der Gegenwart gilt Katarina Frostenson als die herausragende Stimme der hermetischen Poesie. Ihre Gedichte wurden seit ihrem Durchbruchswerk "Rena land" (1980) vor allem als Arbeit auf der Materialebene der Sprache aufgefaßt, die frappierende bis rätselhafte Sinneffekte hervorruft. Damit bildet Frostensons Position den provokanten Gegenpol zu der eher kommunikativen Schreibweise eines anderen schwedischen Lyrikers auf dem Nordischen Klang, nämlich Jacques Werup.
In den 90er Jahren schrieb die Autorin, die 1992 als jüngstes Mitglied in die Schwedische Akademie gewählt wurde, auch Prosa und viel beachtete dramatische Arbeiten. Dazu gehören das Schauspiel "Sal P" über die "Erfindung" der Hysterie im Pariser Hospital Salpêtrière Ende des 19. Jahrhunderts sowie das Libretto zur Oper "Staden" von Sven David Sandström, die im letzten Jahr zum 100jährigen Jubiläum der Stockholmer Oper uraufgeführt wurde.
Katarina Frostenson wird in Greifswald auf Schwedisch aus ihrem Werk lesen. Im Mittelpunkt steht Lyrik aus dem Band "Tankarna" (1994), der in diesem Frühjahr unter dem Titel "Die in den Landschaften verschwunden sind" in deutscher Übersetzung erschienen ist.
In einem literaturwissenschaftlichen Seminar am Nordischen Institut wird die Autorin außerdem zur schwedischen Gegenwartsliteratur im allgemeinen und zum eigenen Œuvre im besonderen Stellung nehmen.

 

[Veranstaltungstermine] [Rubriken] [Impressum] [Sponsoren]

Copyright©1999 Nordischer Klang e.V.
Fragen, Anregungen, Probleme? webmaster@nordischerklang.de