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Banjo Mosele & The Veterans

Er ist einer der größten Weltmusik-Stars, die in Norwegen leben: der Gitarrist, Sänger und Komponist Banjo Mosele, oder wie er auch genannt wird, „Botswanas Geschenk an die Welt“. In dem nördlich von Südafrika gelegenen Wüstenstaat gründete Mosele die legendäre Kalahari Band, eine Gruppe, die in den 80er Jahren die Begleitband von Hugh Masekela wurde. Der Vater des Afrojazz engagierte diese Band auf Tourneen in der ganzen Welt. Mosele, der damals mehrere Jahre unter einigen der besten südafrikanischen Musikern in den USA lebte, ist auf drei von Masekelas Alben zu hören: „Techno Bush“, „Waiting for the Rain“ und „Tomorrow“. Danach zog Banjo Mosele nach London, um Musik zu studieren, und gründete die Afropop-Band Bushmen don’t surf, die in Großbritannien und auch in Nordeuropa recht bekannt wurde. Seit den 90ern lebt er in Norwegen, und von hier startete er seine Solokarriere. Drei wunderbare Alben sind entstanden: Sein Afropop reißt unmittelbar mit, ist voller Groove und voller Ohrwurmmelodien. Stark klingt die beschwingte Musik Südafrikas durch, aber auch Reggae, Jazz und Funk funkeln auf. Sein Hit „Dog eat dog“ von der letzten CD „Nowa days“ spielten Botswanas Radiosender rund um die Uhr.

Für den Nordischen Klang hat Mosele eine Band aus der Elite der Afromusiker Skandinaviens zusammengestellt. Jackson Kaujeua aus Namibia, Nana Osibio und Ayi Solomon aus Ghana und Abuwa Edema aus Nigeria bereichern schon seit langem das Musikleben im Norden. Dazu kommen die Norweger Harald Galåen und Knut Riisnæs (ein großartiger Saxophonist!) sowie aus den USA Jason Harden, der viele Jahre auch als Basketballprofi in Island arbeitete.

http://banjomosele.net/
http://www.youtube.com/watch?v=A75WYAk62HU

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