Dırğin
Ob es jemandem gelingt, zur poppig-punkigen Musik der Isländer nicht zu tanzen? Die meisten ihrer charmant-fluffigen Songs werden auf Isländisch gesungen. Titel wie Hunangsdropar (Honigtropfen) und Prins í álögum (Der Froschprinz) bringen die Repeat-Tasten der Reykjaviker Autoradios und CD-Player regelmäßig zum Ausleiern. Die 1994 gegründete Formation sieht keine geringeren als The Rolling Stones, ABBA und The Ramones als ihre musikalischen Vorbilder. Was herauskommt, wenn man diesen noch ein paar Gletscher und Fjorde unter die Nase reibt, kann sich mehr als nur hören lassen. Bass, Keyboard und Mikrofon der siebenköpfigen Band werden ausschließlich mit positiver Energie betrieben. Anders lässt sich folgendes Phänomen kaum erklären: Spielen Dırğin live, dann kommt es schon mal vor, dass die Zuschauer vergessen, sich nach den Tanzorgien ihre Jacke wieder anzuziehen. Nur mit T-Shirt bekleidet laufen die Reykjaviker Konzertbesucher dann schweißgebadet und glücklich summend durch die eisige Nacht zurück in ihre warme Stube.
Gut, dass es in Greifswald nicht so kalt ist. Mit folgenden Konsequenzen müssen sich allerdings auch einheimische Konzertbesucher arrangieren: Dırğin-Fieber, Mitsing-Zwang und rhythmisches Beinwippen, auch wenn die Musiker schon längst wieder im hohen Norden sein werden.
http://www.myspace.com/dyrdin
http://www.mmedia.is/dyrdin/
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