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Jair-Rohm Parker Wells Trio

Diese Musik brennt wie Feuer. Sie katapultiert sich mit Hochenergie in unbegrenzte Weiten freier Expressivität. Der Zappanale-Act von 2008 lässt auch den Nordischen Klang ganz heftig schallen. Das Power-Spiel von treibenden Beats und berstenden Sounds sammelt sich um die Bassakrobatik von Jair-Rohm Parker Wells. Der seit 1985 in Stockholm lebende US-amerikanische Instrumentalist, Komponist und Programmierer hat zig Stile drauf – und mit solch unterschiedlichen Charakteren wie Ralph Siegel, Dr. Alban, Tony Scott und Jonas Hellborg gearbeitet. Seine wesentliche Prägung hin zur freien Powerimprovisation erfuhr er im New York der 80er Jahre. Dort war er Gründungsmitglied der Noise-Impro-Band Machine Gun, in der u.a. Extremgitarrist Sonny Sharrock mitwirkte. In Schweden ist er als Konzertkünstler, Looplieferant und Soundprogrammierer bekannt. So produzierte er die E-Bass-Loop Library von Apple, die seit 2004 auf jedem Macintosh Computer gespeichert ist.
Elliott Levin aus Philadelphia/USA zeichnet ein infernalisch-voluminöser Ton auf dem Saxophon und ein sehnig-kirrendes Flötenspiel aus. Cecil Taylor, Odean Pope, die Philly-Soul-Legende Harold Melvin und seine eigene Band New Ghosts gehören zu seinen Referenzen. Während seiner Auftritte shoutet er eigene Gedichte, die in bester Sounds&Poetry-Manier unter die Haut gehen. Aus dem letzten Jahr stammt seine Einspielung mit dem Jair-Rohm Parker Wells Trio: „Brotherly Love in Philadelphia“ (Ayler Records).
Schlagzeuger Klaus Kugel war 2004 mit dem Baltic Quartet um Bobo Stensson erstmals beim Klang zu hören. Seine emotionalen Perkussion-Schichtungen sind der ideale Zunder für eine lodernde Free Session.

http://www.myspace.com/jairrohm

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