TresenLesen
Norwegen hat zwei Dichter von unbestrittener Weltgeltung hervorgebracht: Henrik Ibsen und Knud Pedersen. Letzterer legte sich den Künstlernamen Knut Hamsun zu, verschaffte sich seinen Durchbruch mit einem der ersten und besten modernistischen Romane der Weltliteratur, Hunger, erhielt 1920 für seinen Bauernroman Segen der Erde den Nobelpreis und stand nach 1945 als Landesverräter vor Gericht, weil er es mit den Nazis gehalten hatte. Er starb 1952, dreiundneunzigjährig. 2009 feiert man – nicht ganz ohne Diskussionen, ob er ein Denkmal verdient hat – die hundertfünfzigste Wiederkehr seines Geburtstages. Beim Tresenlesen im Café Koeppen lesen Marta Dittrich, Sabine Kotzur und Grian Duesberg aus den Erzählungen Hamsuns. Diese Texte sind 1903 und 1905 in Buchform in Norwegen erschienen, einige standen aber schon vorher in der Münchner Satirezeitschrift Simplizissimus. Hamsun ist berühmt für seine umwerfende Erzählkunst. „Erschreckend lustig“ nannte Thomas Mann sie.
Zur Programmübersicht

Kontakt:
Kulturverein Nordischer Klang e.V.
c/o Nordisches Institut der Universität
Hans-Fallada-Straße 20
D-17487 Greifswald
Tel +49 (0)38 34/ 86 36 13
Fax +49 (0)38 34/ 86 36 06
e-mail: nokl@uni-greifswald.de
