Die Plakate des Nordischen Klangs
Seit 1998 gestaltet Geert Maciejewski die Plakate und die Programmhefte des Nordischen Klangs. Er hat damit wesentlich zur Professionalisierung des Festivals beigetragen und das Gesicht – besser – die vielen, aber eben doch erkennbar typischen Gesichter des Nordischen Klangs mit geprägt.
Es gibt drei Motiv-Serien. Am Anfang stand das Zugvögelmotiv, wobei der Vogelzug aus möglichst bunten und schrägen Vögeln bestehen musste.
Die zweite Serie, ab 2002, stellt berühmte, markante skandinavische Design-Objekte monumental ins Zentrum: den norwegischen Käsehobel, den dänischen Stuhl in Ameisenform, einen weltberühmten dänischen Holzaffen, das schwedische Telefon in Kobraform.
Die neueste Serie, ab 2006, zeigt Naturmotive, wobei Elche und andere Klischees vermieden oder ironisiert werden sollten. Den Anfang machte die Gelbe Sumpfbeere, die nur im Norden wächst, und aus der die Finnen einen köstlichen Likör machen. Es folgten die Walflosse und der zigfach multiplizierte Papageientaucher. Dieses Jahr ist es ein roter Flusskrebs.
In der Abfolge der markanten Farben und der ausgefallenen Hingucker-Motive ergeben die drei Serien in der Rückschau ein gutes Bild von Maciejewskis designerischem Können und von einem Festival, dessen geheimer Wahlspruch auf dem Plakat von 2002 verraten wurde: Cool & Crazy.
Maciejewski ist auch ein passionierter Festival-Fotograf. Kostproben aus seiner Sammlung vervollständigen den Rückblick auf 18 Jahre Nordischen Klang.
Ausstellungsdauer: 2.5. - 2.6.
http://www.grafik-design-schule.de/maciejewski.html
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Kontakt:
Kulturverein Nordischer Klang e.V.
c/o Nordisches Institut der Universität
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