Lars Mytting "Fyksens Tankstelle"
Erik Fyksen, 34 Jahre alt, Tankstellenbesitzer. Mit viel Liebe zum Detail hat er eine heruntergekommene Tankstelle am Ortsrand von Annor, einer kleinen Stadt nördlich von Oslo, stilecht im Design der 60er Jahre restauriert.
In Eriks Tankstelle ist die Welt noch in Ordnung. Dort kauft man in erster Linie eines: Benzin. Der fahrbare Untersatz steht hier voll und ganz im Mittelpunkt. Und sollte das Auto einmal defekt sein, ist man bei Fyksen auch an der richtigen Adresse. Erik weiß alles über die Autos, die er liebevoll repariert, er kann für das ungewöhnlichste Modell Ersatzteile besorgen. Schließlich kennt er alle Fahrzeuge des kleinen Ortes.
Eigentlich hat Erik mit seiner kleinen Benzin-Oase ein gutes Auskommen. Dumm nur, dass die Tankstellenidylle vom Bau eines neuen Fernstraßennetzes bedroht wird. Eine Umgehungsstraße ist geplant, die Erik vom Rest der Welt und der Kundschaft abschneiden würde. Erik ergibt sich keineswegs kampflos seinem Schicksal. Doch ganz so einfach ist sein Kampf gegen die mächtigen Windmühlen der Bürokratie und Korruption nicht. Eriks Pläne werden von seinem alten Rivalen Harald durchkreuzt. Dieser hatte ihm schon damals seine erste große Liebe ausgespannt, die schweigsame Tora mit den blauschwarzen Haaren, die Erik einfach nicht vergessen kann...
Die witzige und originelle Geschichte über einen jungen Tankstellenbesitzer wurde in Norwegen zum Kultroman: Ein Buch für alle, die endlich wissen wollen, warum manche Männer mehr Zeit unter ihrem Auto verbringen als mit ihrer Freundin.
Lars Mytting, geboren 1968, war jahrelang als Journalist tätig, arbeitet heute als Verlagslektor und ist autodidaktischer Jaguar-Mechaniker. Er lebt mit seiner Frau, seinen Zwillingstöchtern und drei Autos in einem Vorort von Oslo.
