JazzKamikaze
Atemberaubender Hochenergie-Drive, Themen mit intensiver
Spannungkurve und griffiger Melodie, phantasievolle Turbosolos,
überrumpelnde Wendemanöver und eine vollkommen überschäumende
Spielfreude sind die Eigenschaften, mit denen sich die
schwedisch-norwegisch-dänische Band JazzKamikaze innerhalb kürzester
Zeit in den Jazzhimmel katapultiert hat.
2005 stellten sie sich als Newcomer beim Nordischen
Klang vor, nach dem sie gerade zur besten Nachwuchsband in Dänemark
gekürt worden waren, und nur wenige Tage später erspielten sie in
Tórshavn auf den Färöern den Titel der Besten der „Young Nordic Jazz
Comets“. Es folgte die gepriesene CD „Mission I“ und ein emsiges Jahr
2006 mit Tourneen in Deutschland, Belgien Kroatien und den Nordischen
Ländern, wieder einem 1. Preis (beim Getxo Jazzfestival in Spanien) und
einer Einladung zum Bangkok Jazzfestival. Dort wurden sie in einem
Konzert vor 10.000 Zuhörern als Boygroup des Jazz abgefeiert. Ihnen
gelingt ein Publikumsappell wie sonst nur noch Rockbands; und auch MTV
Asia präsentierte sie.
„Ihr müßt uns buchen“, schrieb Drummer Anton Eger dem
Nordischen Klang, „seit unserem letzten Auftritt bei Euch sind wir noch
hundertmal besser geworden!“ Das kann nicht ganz übertrieben sein, denn
gerade hat eine internationale Jury die fünf Piloten zu einer von drei
Prestige-Formationen gewählt, die weltweit eine Lanze für den Jazz aus
Dänemark brechen sollen – und das also nur zwei Jahre nach ihrer
Gründung!
„Traveling at Speed of Sound“ heißt ihr neues Album, auf
dem sie neue waghalsige Spezialeinsätze in einer Musikwelt zwischen
Coltrane und Coldplay vorlegen. „Das widerspricht doch schlichtweg den
Naturgesetzen, daß junge Musiker mit soviel Überschuß und Ideenreichtum
spielen...“ hieß es in einer Rezension.
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www.myspace.com/jazzkam
