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Attaboy + Strings

„Flugreisen. Plastikkarteneinkauf. Ein Buch schreiben. Fabrikproduktion. Spionage. Workoholismus. Sich selbst auf einem Foto sehen. Durchs Legoland schlendern. Schnell autofahren. – Supermerkwürdige Wirklichkeit! Ich kann sie nie ganz verstehen...“

Mit verwundert anmutiger Betonung – verdattert und verDADAt – singt Quarin Wikström skurril-einfache Alltagspoesie auf Schwedisch und Englisch. Doch nach einem zumeist ruhigen und getragenen Beginn kann sich der Song plötzlich in eine ungeahnte Richtung entwickeln. Die Stimme gibt sich lautmalerischen Experimenten hin, improvisiert kollektiv mit Thomas Caudery an der Trompete, Erik Olevik am Baß und Ulrik Brohuus an den Drums. Und dann fallen sie alle in einen seligen Chor ein...

Attaboy (was soviel heißt wie „oh yeah“ oder auch „guter Junge“) pendelt zwischen den Polen von verspieltem Jazz und melodischem Pop, aber hat auch immer einen Fuß drüben bei den Rockern. Diese Musik ist kaleidoskophaft, bunt, schräg, und wird bei Attaboys Auftritt in Greifswald noch reichhaltiger durch die Unterstützung von drei Streichern (Violinen und Cello), die die Arrangements der Band erweitern und ihnen mit satten Harmonien eine neue, feierliche Richtung aufweisen. Attaboys Musik zwischen Free Pop und Whisky Cabaret ist eine erfrischende Antwort auf die Frage nach neuen Wegen des Vokaljazz.

www.attaboy.dk

2007 © Marc Waschkau
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