Attaboy + Strings
„Flugreisen. Plastikkarteneinkauf. Ein Buch schreiben.
Fabrikproduktion. Spionage. Workoholismus. Sich selbst auf einem Foto
sehen. Durchs Legoland schlendern. Schnell autofahren. –
Supermerkwürdige Wirklichkeit! Ich kann sie nie ganz verstehen...“
Mit verwundert anmutiger Betonung – verdattert und
verDADAt – singt Quarin Wikström skurril-einfache Alltagspoesie auf
Schwedisch und Englisch. Doch nach einem zumeist ruhigen und getragenen
Beginn kann sich der Song plötzlich in eine ungeahnte Richtung
entwickeln. Die Stimme gibt sich lautmalerischen Experimenten hin,
improvisiert kollektiv mit Thomas Caudery an der Trompete, Erik Olevik
am Baß und Ulrik Brohuus an den Drums. Und dann fallen sie alle in
einen seligen Chor ein...
Attaboy (was soviel heißt wie „oh yeah“ oder auch „guter
Junge“) pendelt zwischen den Polen von verspieltem Jazz und melodischem
Pop, aber hat auch immer einen Fuß drüben bei den Rockern. Diese Musik
ist kaleidoskophaft, bunt, schräg, und wird bei Attaboys Auftritt in
Greifswald noch reichhaltiger durch die Unterstützung von drei
Streichern (Violinen und Cello), die die Arrangements der Band
erweitern und ihnen mit satten Harmonien eine neue, feierliche Richtung
aufweisen. Attaboys Musik zwischen Free Pop und Whisky Cabaret ist eine
erfrischende Antwort auf die Frage nach neuen Wegen des Vokaljazz.
www.attaboy.dk
