Gustav II. Adolf - Ein
vom Krieg besessener König
Im Krieg war er erfolgreich und wurde als Heldenkönig
verehrt. Durch seinen Kampf für den Protestantismus avancierte er dann
auch zum Glaubenshelden. Dadurch erreichte er in Schweden und dem
protestantischen Deutschland Kultstatus.
Der Vortrag betrachtet im Gegensatz zu vorherrschenden
Auffassungen den König als Kriegsbesessenen. Gustav II. Adolf führe
seine Angriffe durch, als die Nachbarstaaten Ruß-land, Polen und
Deutschland mit Problemen zu kämpfen hatten. Aus dem Großen Deutschen
Krieg wurde durch das Eingreifen Schwedens ein dreißigjähriger Krieg.
Aber auch friedliches Wirken gestaltete sich im Schatten des Krieges.
Schweden erhielt eine bessere Verwaltung, Städte wurden gegründet,
Gymnasien errichtet und die Universität Uppsala erlebte eine Blütezeit.
