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Ausstellungseröffnung: Pommern als schwedische Provinz Bücher aus der Pomeranica-Sammlung der Universitätsbibliothek Greifswald |
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![]() Samstag 7.5. 14:00 Universitätsbibliothek |
Vor 375 Jahren landete der schwedische König Gustav II. Adolf in Pommern. Damit griff er auf protestantischer Seite in den Dreißigjährigen Krieg ein. In dessen Folge erhielt Schweden 1648 als Entschädigung das Herzogtum Pommern-Wolgast und den westlichen Teil des Herzogtums Pommern-Stettin. Insgesamt 167 Jahre - bis 1815 - war dieses Gebiet unter schwedischer Herrschaft. Die Erforschung dieser schwedischen Zeit Pommerns ist lange Jahre unter dem Vorzeichen der preußischen Landesgeschichtsschreibung betrieben worden. Entsprechend fällt die Wertung der als »Fremdherrschaft« begriffenen Personalunion des Königreichs Schweden mit dem Herzogtum Pommern aus. Eine umfassende Beschäftigung mit den ereignisgeschichtlichen, sozialen oder gar wirtschaftlichen Verhältnissen von Pommern als schwedischer Provinz hat nicht stattgefunden. Allerdings sind immer wieder einzelne Themen bearbeitet worden, vor allem auch nach der Wiedervereinigung. Insbesondere im Umfeld des 350jährigen Jubiläums hat die Beschäftigung mit Schwedisch-Pommern allgemein oder mit einzelnen Themen zugenommen. Von den entstandenenWerke zeigt die Universitätsbibliothek Greifswald einen repräsentativen Querschnitt, wobei die gezeigten Werke thematisch vorgestellt werden. |
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