| Terje Rypdal and the Skywards | |||
![]() Donnerstag 12.5. 20:00 Theater Greifswald |
Der Nordische Klang bedient sich aus der 1. Liga der genialen und eigenwilligen Norweger, die den Nordic Sound prägen, wenn er Terje Rypdal nach Greifswald holt. Ende der sechziger Jahre fing das Ganze an, als Rypdal mit Jan Garbarek, Arild Andersen und Jon Christensen mit ihrem neuen, typisch skandinavischen Sound zu Weltruhm gelangten. Rypdal ist ein Romantiker genannt worden, keiner kann mit weiten lyrischen Bögen die Spannung so lange halten wie er. Aber er hat auch Jimi Hendrix drauf (und der schätzte ihn!), kann sägende Riffs einstreuen, dichte Klangteppiche weben und förmliche Explosionen zünden. Vom Rock kommend über den Jazz, arbeitet er heute auch viel als Komponist und Solist mit Sinfonieorchestern, und dann wird ihm Einfluß von Ligeti und anderen attestiert. Mit von der Partie bei Terje Rypdal and the Skywards ist der Italiener Paolo Vinaccia, der Meisterdrummer, der seit er sich vor zwanzig Jahren in Oslo niederließ, mit seinem mächtigen Sound überall in dieser Liga mitmischte. Er war schon mal beim Nordischen Klang zu hören, unvergessen noch heute für viele, zusammen mit Knut Rejersrud. An Keyboard und Synthesizern der jüngste der Gruppe, Ståle Storløkken, ein echter Audiovirus mit enormem elektronischem Equipment. Drei Generationen Nordic Sound und ECM-Stars, oder ganz einfach: Musik vom aller-, allerfeinsten. Zusammen mit Ed Thipgens dänischem Trio macht der Nordische Klang hier eine echte Sternstunde des Jazz möglich. |
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