| Jimi Tenor | |||
![]() Mittwoch 11.5. 22:00 Mensa |
Ein ganz Großer auf den kleinen Bühnen ist er. Auch wenn Jimi Tenor sich bei der Namenswahl von seinem Lieblingsinstrument, dem Tenorsaxofon, und dem 70er-Jahre-Popstar Jimmy Osmond hat inspirieren lassen - seinen ganz eigenen Stil hat der als Lassi Lehto geborene Finne mit der Vorliebe für ausgefallene Brillengestelle allemal. Mit jedem seiner zehn Alben hat Jimi Tenor seinen Stil weiterentwickelt, die experimentellen Elektrosounds haben den Bigbandelementen immer mehr Platz eingeräumt. Mit Klubhits wie "Take me baby" und "Sugardaddy" machte er sich in der zweiten Hälfte der 90er Jahre einen Namen im Underground, die letzten beiden Alben "Higher Planes" (2003) und "Beyond the stars" (2004) dagegen brachten ihm auch bei renommierten Jazzfestivals Auftritte ein; unter seinen Händen am Synthesizer und den Lippen an der Querflöte schmelzen alle Genregrenzen dahin. Musikkritiker betiteln seinen Stil als relaxten Fusionrock- oder Weltraumjazz, Musik im space opera style oder als den future sound of jazz; selbst vergleicht der wohl einzig(artig)e Entertainer im Kreise der elektronischen beats seine Musik mit dem Herbie Hancock der späten 70er oder Miles Davis in seiner Fusionphase; mit selbst entworfenen Instrumenten wie dem Photophon, der Noisebox, Vera und Sirkka verbindet er Free Jazz, Funk, Soul, Afro- und Elektrobeats und minimalistischen Techno zu einem einmaligen Hör-, Fühl- und Tanzerlebnis. Für die Aufnahme seiner Alben umgibt Jimi Tenor sich mit (auch vom Nordischen Klang) bekannten Größen aus Afrika, Finnland und Berlin; uns wird der Gewinner der ersten finnischen Golfmeisterschaft der Rockmusiker (2004) mit einer Soloshow und einem Best of der letzten elf Jahre beglücken, in diesem seinem Sinne: "Dance! Let the music move ya!" |
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