Peter Pohl


Montag 10.5.
9:00 Uhr, 11:00 Uhr
und 14:00 Uhr
sowie Dienstag 11.5.
13:30 Uhr (auf schwedisch)
Stadtbibliothek

Von seinem Verlag wird Peter Pohl als ein Schriftsteller bezeichnet, der seine Leser verändert, als einer, dessen Bücher man niemals vergißt. Einer, der seinem jungen Publikum einen ungewöhnlichen Respekt entgegenbringt, es dann aber mit seinen Gefühlen allein läßt. Peter Pohl selber sagt von sich, daß er beim Schreiben eigentlich gar kein Publikum, keinen bestimmten Leser im Hinterkopf hat. Es sei Sache des Verlags zu entscheiden, ob er da gerade ein Jugend- oder ein Erwachsenenbuch geschrieben habe. Ihm sei einzig wichtig, zu erzählen.
Und zu erzählen hat der schreibende Hochschullehrer viel. Aus seiner eigenen Kindheit zum Beispiel, die der in Deutschland geborene ab dem Ende des 2. Weltkrieges in Schweden verbrachte. Geschrieben, sagt er, habe er schon immer, eine Art Gedankentagebücher, aber erst durch das Filmen habe er seinen Schreibstil gefunden. Eben dieser Schreibstil brachte ihm für seinen Debütroman „Jan, mein Freund" auch gleich den ersten von unzähligen Preisen ein. Doch nie habe er daran gedacht, seinen Lehrerberuf aufzugeben, den Kontakt zu anderen Menschen und dem „gewöhnlichen Alltag" als Inspirationsquelle zu verlieren.
Seine Protagonisten sind oft Jugendliche, die ihren Platz in der Welt erst noch finden und erkämpfen müssen. Manchmal aussichtslos. Freundschaft spielt bei Peter Pohl eine große Rolle, egal, ob der Roman in der Vergangenheit oder der Zukunft spielt. Wichtig sei es ihm, die wahre Geschichten zu erzählen. Seine eigenen der Vergangenheit, oder die anderer der Gegenwart.
In diesem Jahr haben Klangbesucher die Möglichkeit, diesen Schriftsteller bei gleich vier Veranstaltungen zu erleben, um ihn nie mehr zu vergessen.



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