

 Donnerstag 6.5. 18:30 Uhr Rathaus |
Zwei junge engagierte Künstler, die sich in Finnland bereits einen Namen gemacht haben, suchen ihre Grenzen. Beide haben viele Ausstellungen gezeigt und etliche Preise erhalten.
Juha Metso hat sein Studium an der Kunsthochschule in Lahti absolviert und sieht die Kamera als „optischen Pinsel" für sein künstlerisches Schaffen. Sie ermöglicht ihm ein Stück von Himmel und Hölle zu sehen. Für seine Tätigkeit als Pressefotograf besuchte er auch Krisengebiete wie Albanien und Kosovo.
Mit „Kunst sucht Grenzen" ist er beim Nordischen Klang vertreten.
Auf den Bildern ist Juha Metso beim Armdrücken mit verschiedenen Leuten, vom Tangoparodisten M. A. Numminen bis zum albanischen Flüchtling, zu sehen.
Okko Oinonen sagt, seine Arbeit sei es, zeitgemäße Ereignisse zu gestalten. Er möchte die paradoxe menschliche Natur analysieren und konzentriert sich auf die Darstellung von Widersprüchen von virtueller und physischer Realität, auf menschliche Modelle in der heutigen Techno-Kultur und die Beziehung von Mensch und Natur. Er schafft einen ironischen Surrealismus, der mehr auf Realität als auf Fantasie beruht.
Dargestellt werden gewöhnliche Situationen in denen Modelle und Schauspieler eine paradoxe Szene oder Rolle spielen. Er möchte jedes Bild perfekt gestalten, um es besser als jede Realität zu machen. Digitale Manipulation kann dabei sehr hilfreich sein, wenn es die Idee verlangt.
In der Butterfly Serie von 2003, die beim Nordischen Klang gezeigt wird, geraten kleine Handlungen zu unvorhersehbaren Ereignissen. Die leichte Bewegung zarter Schmetterlingsflügel kann einen Sturm auf der anderen Seite der Welt entfachen.
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