Ikscheltaschel



Mittwoch 5.5.
18:00 Uhr
Theater Greifswald
 
und um 22:00 Uhr
Kleine Mensa
Eintritt: 4 €

„Likketi auw, likketi mauw, likketikke loufe mit der staupostau. Likketi uuh, likketi fluuh, likketikke loufe mit der stuhpotuh! Likketi poi, likketi moi, likketikke loufe mit der stoipostoi. Likketi tjauw, likketi flauw. Likketikke loufe mit der staupostau!"
In ihrer frühen Kindheit erschufen die beiden Vettern Kresten Osgood und Søren Kjærgaard eine Phantasiesprache, die sie auch in ihrem weiteren Leben nicht mehr loslassen sollte. Diese Art abgefahrenes Esperanto, das man nicht versteht, das aber trotzdem Sinn macht, und das man, auch wenn es keinen Sinn macht, trotzdem versteht, durchdringt den gesamten funky Hiphop von Ikscheltaschel - von den Beats und Grooves bis zu den Soloimprovisationen.
Immer wieder glaubt man sich an bekannte Sprachen erinnert, meint internationale Rapstile zu erkennen, deren nicht selten dick aufgetragene Pathetik köstlich durch den Kakao gezogen wird.

Das erste Album erschien 2001 und kursiert jetzt schon als Kult-Klassiker. Ihre Konzerte füllen ausverkaufte Häuser, und 2003 traten sie beim Roskilde-Festival auf.
Für Greifswald hat Mastermind und Drummer Kresten Osgood einen schweißtreibenden Clubjob versprochen, und zwar mit einer Luxusausgabe von Ikscheltaschel mit sieben Profi-Musikern.

Osgood selber wurde von der Presse als „das Beste, was dem dänischen Jazz widerfahren konnte" bezeichnet. Der quirlige Allroundman hat mit Musikern wie Brad Mehldau, Joshua Redman oder Peter Brötzmann gespielt. Mit dem Orgel-Guru Dr. Lonnie Smith hat er eine Doppel-CD aufgenommen. Seine Shows sind immer unvorhersehbar, weil es für ihn keine Stilgrenzen gibt.
Wer befürchet, die Katze (also die Eintrittskarte) im Sack zu kaufen, kann Ikscheltaschel schon bei der Eröffnungsfeier des Nordischen Klangs gratis im Theater erleben, wo sie vor dem Sinfoniekonzert tiefe Spuren hinterlassen werden.



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