


 Sonntag 9.5. 20:00 Uhr Theater Greifswald Eintritt: 14 € (norm.) 9 € (erm.)
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„Yeh Yeh" - mit dieser lässigen Devise in seinem Hit gelang es Georgie Fame 1965 als erstem Sterblichen, die Beatles von Platz eins der englischen Charts zu kicken. Übel nahmen ihm die Fabelhaften Vier das aber nicht, sondern schickten schnurstracks ein Glückwunschtelegramm in aufrichtiger Bewunderung. Und Paul McCartney erkor ihn zu seinem Lieblings-Nightclub-Act.
Seit seiner Zeit als Sänger und Hammondorgler der Blue Flames fesselt Georgie Fame durch seine Verschmelzung aus Beat, Rhythm & Blues und Jazz. Schnell war er einer der angesagtesten Namen Europas; denselbigen hatte er einem Impresario zu verdanken, der seinen ursprünglichen, Clive Powell, zu unspektakulär fand.
Blossom Dearie schrieb 1967 den Song „Sweet Georgie Fame", in dem sie ihn als Inbegriff von Swingin' London pries; Monica Zetterlund coverte das Lied auf Schwedisch. „The Kid singt wirklich Jazz und weiß, worum es geht", erkannte 1968 kein geringerer als Count Basie und lud Fame auf eine Tournee mit seiner Power-Bigband ein.
Doch auch in Reggae, Blues, Rock und Pop, weiß Fame, worum es geht: Er war Sideman auf Platten von Gene Vincent, Prince Buster, Allan Price, Muddy Waters, Eric Clapton, Joan Armatrading, Booker T. und J.J. Cale. Besonders mit Van Morrison und Bill Wyman (Rolling Stones) verbindet Fame eine langjährige, auf mehreren Alben dokumentierte musikalische Partnerschaft.
Daneben zieht es ihn immer wieder nach Skandinavien, wo er mit Bigbands und Jazzcombos zusammenarbeitet. Hier hat er beispielsweise mit Danmarks Radio Bigband und mit Silvia Vrethammar aufgenommen.
Exklusiv für den Nordischen Klang singt Georgie Fame mit dem Trio des schwedischen Jazzpianisten Claes Crona mit Jörgen Smeby am Baß und Petúr „Island" Östlund am Schlagzeug. Crona ist einer der gefragtesten Musiker Schwedens, wenn es um jazzige Unterhaltung geht. Nach Greifswald kommt seine Band direkt von einer Tournee mit dem Grand Old Man des Instrumental-Pop, dem Mundharmonikavirtuosen Toots Thielemans, angereist.
Unterstützt werden sie vom Saxophonisten Ulf Andersson. Sein satter Sound hat so manche ABBA-Platte veredelt; berühmt wurde er durch seine expressiven Solos im Eje Thelin Quintet, der gefeiertsten schwedischen Modern Jazzband der frühen 60er Jahre.
Die Konzertbesucher erwartet ein vielseitiges Programm aus erstklassigem Entertainment und zupackendem Vocal Jazz. Neben den Hitnummern wie „The ballad of Bonny & Clyde" und „Get away" und neuen eigenen Songs voller Witz und Appeal zählen intensive R&B-Klassiker sowie Evergreens mit Vocalese-Einlagen zum Repertoire. Gesanglich pendelt Georgie Fame nonchalant zwischen jungenhafter Schüchternheit, Kratzbürstigkeit und Hipness. Einer der ganz, ganz großen Songinterpreten unserer Zeit, der liebt und lebt, was er singt!
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