Baltic Quartet





Donnerstag 13.5.
22:00 Uhr
Marienkirche
Eintritt: 14 € (norm.)
8 € (erm.)
für das Nachtkonzert

 
sowie Freitag 14.5.
21:00 Uhr
Pommersches Landesmuseum
Eintritt: 14 € (norm.)
8 € (erm.)
für die Jazznacht

Sowohl musikalisch als von den in der Besetzung vertretenen Nationalitäten und Instrumenten verkörpert diese neue Formation, die als zweiten Auftritt Greifswald wählte, die Idee des Festivals Nordischer Klang. Sie bringt Musiker aus dem Ostseeraum zusammen, aus Russland, Litauen, Deutschland und Schweden. Und sie weist ein so breites musikalisches Spektrum auf, daß sie in der Marienkirche - im Anschluß an ein Konzert mit estnischer Mittelaltermusik - mit Orgel und Gambe ebenso musizieren kann, wie im Pommerschen Landesmuseum in einer reinen Jazznacht, wo die Orgel mit dem Flügel, die Gambe mit dem Kontrabaß ausgetauscht sein wird.
Das hohe Niveau dürfte allein schon durch den Namen des schwedischen Pianisten garantiert sein: Bobo Stenson, bekannt von vielen ECM-Aufnahmen, u.a. mit Jan Garbarek und Charles Lloyd. Der litauische Saxophonist Petras Vysniauskas integriert verschiedenste Jazzstile mit zeitgenössischer Konzertmusik und gilt, ebenso wie der russische Bassist Vladimir Volkov, als hochkreativer Virtuose. Der deutsche Schlagwerker Klaus Kugel bringt ein ganzes Arsenal von schlagfähigen Instrumenten und Gerätschaften mit und ist dennoch bekannt für sein einfühlsames und leichthändiges Spiel. Was ein Kritiker mit einem Zitat Paul Klees über Volkov geschrieben hat, dürfte für das Baltic Quartet als Ganzes gelten; und es trifft sogar das eigentlich streng geheime Programm der Initiatoren des Nordischen Klangs: „Daß ethischer Ernst waltet und zugleich koboldisches Kichern über Doktoren und Pfaffen."



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