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"Urbanisierung: Kopenhagens Weg in die Moderne" Vortrag von Martin Zerlang (Universität Kopenhagen) DK |
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![]() ![]() Donnerstag 8.5. 18:00 Uhr Historisches Institut Bahnhofstr. 51 |
"Så er By som Borger" – die Stadt ist wie ihre Bürger – steht über dem Eingang des Kopenhagener Rathauses. Doch auch die Stadt hat natürlich den Bürger geformt. Das Kopenhagen des Mittelalters, der Renaissance, des Barock, des Klassizismus und des ‘Goldenen Zeitalters’ hat sich nach dem Schleifen der Stadtwälle in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zu dem Kopenhagen gewandelt, das wir heute kennen: eine moderne Metropole. Der Vortrag behandelt diese Verwandlung und legt besonderen Schwerpunkt auf das Problem des Ausmaßes: Wie können Architektur, Stadtplanung, Kunst und Kultur zu einer subjektiv erfahrbaren Reduzierung beitragen, so daß der Einzelne die Großstadt bewältigen kann. Eine wichtige Antwort ergibt sich aus dem durch Dias illustrierten Vortrag: die Gründung von Städten in der Stadt. Martin Zerlang geht auf Persönlichkeiten wie Søren Kierkegaard, Ferdinand Meldahl, Johannes V. Jensen und Inger Christensen ein und beschreibt Institutionen, die es dem Kopenhagener zur Unterhaltung werden ließen, modernisiert zu werden: das Tivoli, der Zoologische Garten, das Panoptikum und das Panorama. In seinem Diskussionsbeitrag zum Gesprächsforum wird Zerlang auf die Kopenhagendiskussion der letzten 10-15 Jahre eingehen: Was hat der Wechsel von der Industrie- zur Informationsgesellschaft gebracht? Welche Rolle spielt der Hafen in diesem Prozeß? Wie wirken sich Ørestad und andere neue Stadterweiterungen auf Kopenhagens Entwicklung aus? Warum sind Wörter wie Kulturhaus oder Kulturstadt zu Schlüsselwörtern in der aktuellen Diskussion um die Zukunft der Stadt geworden? Veranstaltet vom Lehrstuhl für Nordische Geschichte am Historischen Institut der Universität Greifswald |
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