Auf schwedischen Spuren an der Universität Greifswald
Führung mit Birgit Dahlenburg und Maja Henning auf Deutsch und/oder Schwedisch


Sonntag 4.5.
11:00 Uhr
Universität Greifswald
Treffpunkt Rubenowdenkmal
vor dem Hauptgebäude
der Universität

”Damit denjenigen einigermaßen die Schuppen des Unverstandes von ihren stockblinden Augen abfallen mögen, welche sich nicht entblöden in öffentlichen Schriften zu behaupten, daß ein Gelehrter in Schweden rarer als Wildbred wäre.” schrieb Ch. Nettelblatt im Jahre 1736.
Daß die ersten Schweden nach Greifswald nicht wegen einem Lucia-Fest im Nordischen Institut gekommen sind, wissen mittlerweile viele. Was aber genau ”Schwedenzeit” für Greifswald bedeutet, und wo die Spuren der Schweden zu finden sind, wissen nicht alle. Welcher König ist an einer Überdosis ”Semlor” gestorben? War der Streit zwischen ”dem schwedischen Lessing” Thomas Thorild und Jacob Wallenius nur ein Bibliothekarenkrach? Was haben Ernst Moritz Arndt, Johann C. Dähnert oder David Mevius mit Schweden überhaupt zu tun?
”Auf schwedischen Spuren an der Universität Greifswald”, veranstaltet von der Kustodie der Uni, gibt Antworten auf solche Fragen. Angeboten wird eine spezielle deutsch- und/oder schwedischsprachige Führung durch die Geschichte der ältesten schwedischen Uni, welche die Besonderheiten der schwedischen Anwesenheit in Greifswald vor Augen führen soll.
Bei dem Rundgang wird das Rubenow-Denkmal mit dem einzigen plastischen Bildnis des Königs Friedrich I. vorgestellt, die Aula mit dem Monumentalbild von Gustav III. und der Konzilsaal mit (u.a.) dem Porträt des letzten schwedischen Kanzlers der Universität, gemalt von dem Stockholmer Per Krafft, besichtigt. Und im Karzer können Sie selbst nach schwedischen Spuren suchen. Vielleicht gibt es eine Inschrift, die wir übersehen haben?

Veranstaltet von der Kustodie der Universität Greifswald


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