| "Halldór Laxness - Leben und Werk" Ausstellungseröffnung durch den isländischen Staatspräsidenten Ólafur Ragnar Grímsson |
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![]() Freitag 2.5. 16:00 Uhr Nordisches Institut |
”Gott hüte mich davor, die Welt zu retten. Ich bin ein Geschichtenerzähler”, sagte Halldór Laxness in einem seiner letzten Interviews. Und wahrlich hinterließ er ein Werk, das seinesgleichen sucht: 60 Bücher – Dramen, Erzählungen, Gedichte und Essays, vor allem aber Romane, die an die mächtige Tradition der nordischen Erzählkunst anknüpfen und zugleich der europäischen Avantgarde angehören. Die frühesten von ihnen sind noch in den Pionierjahren der Moderne entstanden, und die Meisterwerke des reifen Erzählers haben auch die Postmoderne überlebt. 1902 geboren und 1998 gestorben, war Halldór Laxness in jeder Hinsicht ein Kind des 20. Jahrhunderts, des Jahrhunderts der Extreme. In seinem Leben und Schaffen war er zwischen Politik und Kunst, zwischen der weiten Welt und Island hin- und hergerissen. |
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