Jazz Nacht
- Club For Five FIN - A Capella Vocal Ensemble
- Rudy Smith Quartet Trinidad/ DK - Steel Drums in Jazz



Freitag 9.5.
21:00 Uhr
Penguin

sowie 16:00 Uhr
Musikschule
Workshop mit dem
Rudy Smith Quartet

Club For Five
Die fünfköpfige A-cappella Gesangsgruppe aus Helsinki möchte sich mit jazzig-poppiger Vokalmusik in die Herzen der Zuschauer des diesjährigen Nordischen Klanges singen. Seit Herbst 2000 stehen die zwei Frauen und drei Männer als Club For Five auf finnischer und internationaler Bühne. Obwohl sie noch jung sind, haben Tuomas Ahola (Bariton), Ninni Poijärvi (Sopran), Jouni Kannisto (Tenor), Susanna Hietala (Alt) und Tuukka Haapaniemi (Baß) bereits eine überzeugende musikalische Karriere hinter sich. Nach ihrer Ausbildung an der Sibelius Akademie waren als sie Musicalartisten, Schauspieler im Improvisationstheater, Solo- und Backgroundsänger, Instrumentalisten, Lehrer, Arrangeure und Komponisten tätig.
Bekannt wurde Club For Five vor zwei Jahren, als sie auf dem Chorfestival ”Tampereen Sävel” in Finnland beim internationalen Wettbewerb für Vokalensembles siegten. Das Ensemble wird beim diesjährigen Festival selbst komponierte und arrangierte Stücke aus ihrem Repertoire zum Besten geben. Man glaubt seinen Ohren kaum, wenn Club For Five loslegt. Was da wie Drums, Gitarre und Saxophon klingt, entsteht alles durch Vokalakrobatik. Charakteristisch für die Musik der fünf Stimmkünstler ist das Spiel mit verschiedenen Musikstilen. Deutlich werden Einflüssen aus Rock- und Jazzmusik. Tango wandelt sich in Samba, wandelt sich in Foxtrott, in Funk, in Rock...

Rudy Smith Quartet
Rudy Smith ist in Jazz- und Weltmusikkreisen eine Legende, er führte ein besonderes Musikinstrument in die Klangwelt des Jazz ein. Smiths Tonwerkzeug, die Steeldrum oder Steelpan, ist ein vergleichsweise junges Instrument. In den 1930er Jahren führten Not und die restriktive Kulturpolitik der herrschenden Briten in der Karibik dazu, daß Menschen aus Öltonnen, Keksdosen, Löffeln, Büchsen und allerhand Schrott Klangkörper bastelten. An die Öffentlichkeit kamen Steelbands jedoch erst im Sommer 1945, als in Trinidad und Tobago das Kriegsende gefeiert werden durfte. So wuchs der 1943 in Port of Spain geborene Smith mit dem Calypso-Sound der Steelbands auf, einem Klang, der seit seinen frühen Tagen auch eine Friedensbotschaft trägt.
Wer nun meint, Smith und sein Quartett würden problemvergessene Strandmusik zu uns bringen, liegt falsch. Feinster swingender Kammerjazz, der seine Inspiration bei Milt Jackson und dem Modern Jazz Quartet holt, geht mit dem Calypso und – Bachwochen-Fans aufgepaßt! – mit der Polyphonie Johann-Sebastian Bachs in einer höheren Einheit zusammen. Selbst ruhige, balladeske Stücke werden so geschickt vorgetragen, daß Smith sein Perkussionsinstrument durch virtuose Spielweise zum Melodieinstrument macht. Seit 1983 hat der Wahl-Däne Kopenhagen zu seinem Domizil erkoren, in das er von seinen vielen Reisen als Musiker und Pan Tuner in die Karibik, Kanada, England und Schweden immer wieder zurückkehrt. Dort hat er eine Band mit Ole Mathiessen, Piano, Henrik Dhyrbye, Baß und Ole Streenberg, Drums, mit der er nach Greifswald kommt - zu zwei Konzerten und zu einem Workshop in der Musikschule.


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