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Autorenlesung: Leif Davidsen DK Moderation: Peter Urban-Halle |
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![]() Donnerstag 8.5. 19:30 Uhr Stadtbibliothek Hans Fallada |
Eine merkwürdige Überraschung erlebt der dänische Universitätslektor Teddy, als ihn bei einer Reise durch Osteuropa im Jahr 1999 plötzlich eine unbekannte Frau aufsucht und ihm eröffnet, sie sei seine Halbschwester. Sein Vater, von dem er glaubte, daß er bereits seit 1952 tot sei, hatte den Rest seines Lebens in Jugoslawien verbracht und dort noch einmal geheiratet. Später wird sich herausstellen, daß er einer der 12.000 Dänen war, die sich während der Besatzungszeit freiwillig zur Waffen-SS meldeten. Gleichzeitig wird Teddys ältere Schwester in Kopenhagen verhaftet, da sie angeblich eine Spionin der Stasi gewesen sei. Als auch noch ein Mord passiert, sieht sich Teddy genötigt, in der Geschichte seiner Familie herumzustöbern, um herauszufinden, was für ein Zusammenhang zwischen diesen zwei Frauen – seinen guten Schwestern – besteht. Es ist ein Zusammenhang, der weitreichende persönliche und politische Folgen haben wird ... In seinem neuesten Roman Die guten Schwestern verknüpft Leif Davidsen auf spannende Weise Aspekte der europäischen Geschichte und Gegenwart. Der Däne Leif Davidsen (*1950) ist Schriftsteller und Journalist. Als Auslandskorrespondent für das dänische Fernsehen bereiste er viele Länder und lebte von 1984 bis 1988 in Moskau. Später war er als Fernsehredakteur tätig. Seit 1999 hat er den Journalistenberuf zugunsten des Schriftstellerdaseins aufgegeben. Das aktuelle Zeitgeschehen prägt aber nach wie vor die Handlung seiner nunmehr sieben (Kriminal-)Romane, die mittlerweile in 12 Sprachen übersetzt sind. Die guten Schwestern war in Dänemark bereits vor seinem Erscheinen im Jahr 2001 ausverkauft. Die Übersetzung des Romans ins Deutsche hat Peter Urban-Halle übernommen, der zusammen mit dem Verfasser noch vor der deutschsprachigen Publikation exklusiv aus dem Manuskript lesen wird. |
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