Was macht der Stuhl auf dem Plakat des Nordischen Klangs? Und warum besetzte ein Käsehobel diesen Platz im letzten Jahr? Den Ahnungslosen wird durch diese Ausstellung ein Hinweis zu einem echten skandinavischen Thema gegeben.
”Danish Design” bildete sich in den 1950er und 60er Jahren als ein besonderes Markenzeichen für dänische Architektur, Möbel und Gebrauchsgegenstände, das Weltruhm erlang.
Namen wie Arne Jacobsen (entwarf den Titelstuhl ”Ameise”), Hans J.Wegner und Børge Mogensen werden bis heute eng mit funktionstüchtigem und elegantem Design verbunden.
Größtmögliche Einfachheit und klare Linien sowie Einheit von Form und Funktion wurden mit einer Leidenschaft für die Erkundung organischer Formen kombiniert. Gleichzeitig sollte Design als demokratisches Werkzeug für einen sozialen Ansatz genutzt werden: bessere Produkte für alle Menschen schaffen.
Heute gilt das Gütesiegel ”Danish Design” auch für Bereiche wie Industriedesign und Grafisches Design. Design ist ein Kapital, wenn es darum geht, die Dinge so einfach, gut und benutzerfreundlich wie möglich zu machen.
Wie sieht dänisches Design von heute aus?
Diese Frage inspirierte 14 Studenten der Fotografieschule in Viborg (Dänemark) zur Ausstellung ”Contemporary Danish Design”. Sie zeigen ihre fotografische Sicht auf Arbeiten zeitgenössischer dänischer Designer. Diese Designer sind weder weltberühmt, noch wollen sie es werden. Vielmehr sind sie die Räder im Getriebe der dänischen Designkultur, die über das ganze Land verstreut an der Verbesserung des Aussehens und der Funktion von Produkten arbeiten.