| Tolli - isländische Kunst jenseits des Horizonts | |||
![]() ![]() Donnerstag 2.5. 18:00 Uhr Max-Planck-Institut |
Als auf Island längst erfolgreichster Maler seiner Zeit zieht es Tolli (Torlákur Morthens) in die Welt hinaus. Doch trotz Globalisierung, Studium an der Hochschule der Künste in Berlin und zahlreicher Ausstellungen in der ganzen Welt, spiegelt sich vorrangig Tollis einzigartige Heimat Island in seiner Kunst wieder. Er verarbeitet ursprüngliche Erlebnisse und Erfahrungen seiner früheren Jahre auf der See als Hochseefischer. Später entdeckte er auf der Suche nach Spiritualität ungeahnte Geheimnisse des Lebens, um schließlich in seinen Werken tradierte Mythen, Landschafts- und Naturerfahrungen mit einem modernen Lebensgefühl zu verbinden. Die Bereitschaft sich auf Veränderungen einzulassen und die sich daraus ergebenden Gelegenheiten zu nutzen, ist wesentlicher Bestandteil seines Schaffens geworden. In seinen Bildern vermag der Kenner dieser launischen Insel am Rande des Polarkreises typische Stimmungs- und Farbwelten wiederzuerkennen, die uns hier in südlicheren Gefilden oft fremd - wie der bloßen Fantasie entstiegen - erscheinen mögen. Auf Island ist Tolli bekannt als einer, der den Weg zu den Menschen gesucht und gefunden hat, da er mit Ausdauer und Fleiß Malereien schafft, die Kraft und Energie ausstrahlen. Seine Kunst hat inzwischen Anhänger weit über die nationale Grenzen hinaus. |
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