Tanzperformance Samische Spuren
Jeanette Langert/Ola Stinnerbom


Donnerstag 9.5.
19:30 Uhr
Medienwerkstatt

"Unser Schauplatz ist der Traum, in dem alle Sinne des Menschen bloßgelegt werden, wo die Zuflucht der Gedanken ständig präsent ist, wie eine Spur ..."

Auf die Spuren der Samen begeben sich Jeanette Langert und Ola Stinnerbom, die das seit zwei Jahren bestehende Tanzensemble Kompani Nomad bilden. Die beiden lernten sich am Theater von Västanå bei einer Inszenierung von "Nils Holgersson" kennen und beschlossen, ein gemeinsames Projekt zu gründen.

In ihrer zweiten gemeinsamen Arbeit "Samiska Spår" ("Samische Spuren"), einer Gemeinschaftsproduktion mit dem Sámi Teáther in Giron, kommuniziert ihr Tanz und ihre Pantomime mit dem Joikgesang und der samischen Musik und verkörpert so eine Suche des Menschen nach einer Verbindung mit der Natur, den Tieren, den Ahnen und den Geistern.
Aber noch ein anderer Gedanken steht hinter diesem Projekt zweier Künstler aus ganz unterschiedlichen Kulturen - der samischen und der schwedischen. Es ist die Suche nach einem urtümlichen samischen Tanz, den es wahrscheinlich nie gegeben hat. Eine Reise also zum Imaginären des ethnifizierten Körpers. Schon der Beginn der Vorstellung zeigt die Einmaligkeit dieser Tanzerfahrung: die Tänzer kauen auf Steinen "Man kann das wie eine Art Geburt sehen", sagt Ola Stinnerbom.

Für die mystisch anmutende Musik zeichnet ist sein Bruder Magnus verantwortlich, der beim letzten Nordischen Klang als Geiger in der Band von Ale Möller faszinierte. Den Gesangs-Part hat Vimme Sari, der neben Mari Boine wohl bekannteste Joikinterpret, eingesungen.
Die Performance ist ein außergewöhnliches Erlebnis für die Sinne und Phantasie. Sie wird mit Sicherheit samische Spuren in Greifswald hinterlassen.


zur Veranstaltungsübersicht