Die Öresundbrücke
Samstag 5.5.
12.00 Uhr

Rathaus


Mittwoch 9.5.
9.00 Uhr

Nordisches Institut

Die Welt wächst zusammen. Das gilt ganz buchstäblich für Dänemark und Schweden, die seit letztem Jahr die Öresundsbrücke verbindet. Der Reisende gelangt jetzt in gut zwanzig Minuten per Bahn oder Auto von Kopenhagen nach Malmö. Vorbei am internationalen Flugplatz Kastrup fährt er zunächst über eine künstliche Halbinsel und dann, 20 Meter unter dem Meeresspiegel, durch den größten Senktunnel der Welt. Nach 4 km sieht er das Tageslicht wieder und befindet sich auf einer gleichfalls 4 km langen künstlichen Insel mitten im Sund. Vor ihm erhebt sich die eigentliche Öresundsbrücke, die in einem eleganten Bogen nach Schweden führt. Ihre Gesamtlänge beträgt gut 8 km, wovon in ihrer Mitte 204 m hohe Pylonen die übereinander gebaute Straße und Eisenbahnstrecke in 56 m Höhe über die 500 Meter breite Schifffahrtsrinne führen.

Durch diese unter hohen Umweltauflagen gebaute Brücke der Superlative, die landschaftsästhetisch beeindruckend harmonisch wirkt, haben sich neue Entwicklungsmöglichkeiten für die gesamte Öresundregion (Schonen/Seeland) mit ihren 3,5 Millionen Einwohnern ergeben. Mit einem gemeinsamen Umweltprogramm arbeiten die dänische und die schwedische Regierung daran, die sauberste europäische Großstadtregion zu schaffen.
Dabei wird immer offensichtlicher, daß Vorpommern seine nahe Lage zu diesem Gebiet nutzen sollte. Mit einer extra für den Nordischen Klang zusammengestellten Ausstellung veranschaulicht das Öresundskonsortium Geschichte, Bau und Funktion der neuen Verkehrsverbindung.

Passend zur Ausstellung hält am Mittwoch Jakob Stougaard-Nielsen vom Holbęk Seminarium auf Dänisch einen Vortrag zum Thema "Öresund: eine Brücke - eine Region".

www.oeresundsbron.dk
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