Zapolski Quartett
 
Das Zapolski Quartett wurde 1993 vom ukrainischen, in Dänemark lebenden Violinisten Alexander Zapolski gegründet. Das Streicherensemble, von dem drei Mitglieder auch im Dänischen Radiosymphonieorchester engagiert sind, hat umfassende Tourneen in u.a. Skandinavien, Rußland und Deutschland sowie drei CD-Einspielungen hinter sich. Neben dem klassischen Streichquartett-Repertoire mit Mozart und Haydn im Mittelpunkt spielen die Musiker bevorzugt Kompositionen von Carl Nielsen und zeitgenössische Musik, hier vor allem auch einheimische Werke.

Das Quartett hat das Copenhagen Winter Festival ins Leben gerufen, zu dem es internationale Maestri zu gemeinsamen Auftritten und Kursen einlädt. In diesem Jahr waren der Cellist Valentin Berlinski, der Pianist Wladimir Krajnew, der Bariton Bo Skovhus und der Violinist Pavel Vernikow ihre Gäste. Alexander Zapolski (1. Violine), Jacob Soelberg (2. Violine), Tue Lautrup (Bratsche) und Vanja Luoro (Cello) werden anläßlich des Kulturfestivals in der Kulturscheune Katzow auftreten, wo die Musik mit den Kunstwerken der Ausstellung "Tre x træ" anregende Verbindungen einzugehen verspricht. Die Komposition "Fratres" des Esten Arvo Pärt (*1935) eröffnet das Konzert. Darauf folgen das Quartett Nr. 2 des Dänen Hans Abrahamsen (* 1952), das eine minimalistische, energische Tonsprache kennzeichnet, und die "Suite im alten Stil" des Russen Alfred Schnittke (1934-1998), die mit ihren Rückgriffen auf die Musik des Barock gut zum Festivalschwerpunkt paßt. Alexander Zapolski hat das ursprünglich für Violine und Klavier geschriebene Werk für Streichquartett mit Gitarre arrangiert. Mit dem Quartett in e-moll von Niels W. Gade (1817-1890) erleben wir dänische Hochromantik. Und schließlich Dimitri Schostakowitschs (1906-1975) Quartett Nr. 8, dessen gefeierte Interpretation für das Zapolski Quartett schon fast zum Markenzeichen wurde.

 

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Zuletzt geändert am 3. März 2000
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Sonntag 7.5.
15.00 Uhr
Kulturscheune Katzow